August 26th, 2009 | No Comments »

Auf der ganzen Welt gibt es nichts

Weicheres und Schwächeres als das Wasser.

Und doch in der Art, wie es den Harten zusetzt,

kommt nichts ihm gleich.

Es kann durch nichts verändert werden.

Das Schwaches das Starke

und weiches das Harte besiegt,

weiß jedermann auf Erden,

aber niemand vermag danach zu handeln.

LAOTSE

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August 26th, 2009 | No Comments »

Körper und Atem, Wesen und Energie sind eins.

Wenn sich der Körper nicht bewegt,

kann das Wesen nicht fließen.

Wenn das Wesen nicht fließt, stockt die Energie.

SUN SSU-MO taoistischer Arzt

Die richtige Atmung unterstützt die positive Wirkung der Tai Chi Übungen. Holen wir Luft schnell, kurz oder oberflächlich, fühlen wir uns wahrscheinlich angespannt und hetzen durch die Bewegungen, ohne sich richtig zu konzentrieren. Atmen wir langsam und tief, erkennen wir mit der Zeit, dass unser Geist,  Atem und Körper zur einer Einheit verschmelzen.  Tai Chi wird zu einer Meditation in der Bewegung.
Tempo, tiefe und Rhythmus Ihrer Atmung eröffnen uns einen ständigen Zugang zu unseren Emotionen – nicht nur wenn wir Tai Chi üben. Durch Beobachtung der  Atmung spüren wir ob wir gestresst oder unruhig sind.
Der Schlüssel zu einer entspannten, natürlichen Atmung liegt in uns  selbst und die Methode ist erhöhte Aufmerksamkeit  auf Hier und Jetzt. Die Natürlichkeit, mit der Babys und Kinder atmen ist faszinierend. Der Atem geht aber tief in den Bauch hinein und nicht nur zu  Ihrer Brust .

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August 25th, 2009 | No Comments »

Die kosmische Energie ist die erste Kraft der Natur und wird auch Himmlische Energie genannt. Sie manifestiert sich in der Energie der Sterne, Planeten und Galaxien. Diese alles erfüllende Kraft nährt die Verstandeskräfte, die Seele, den Geist jedes Einzelwesens und des ganzen Universums. Unsere Organe sind die Essenz der Energie von Sternen und Planeten und bilden auch de Verbindungspunkte zwischen Mikrokosmos und Makrokosmos.

Die Kraft des Universums wird durch die einzigartige Beziehung zwischen Erde und Mond auf unseren Planeten konzentriert. Die vereinten Energien von Erde und Mond bilden eine starke magnetische Kraft, duch die alle stellaren Energien im Universum angezogen werden. Diese Kraft kreist in einer Spirale zu uns hinunter und reichert unseren Körper, den Geist und die Seele mit Energie.

Vielleicht haben wir schwirgkeiten mit der Vorstellung, daß die Sterne und Planeten unser Energiesystem beeinflussen. Trotzdem ist sich jeder der Kraft der Sonne bewußt. Wir wissen alle, würde sie nicht mehr scheinen, wäre das Leben auf der Erde nicht mehr möglich. Ignorieren wir ihre Kraft, so können wir am Ende des Tages einen schlimmen Sonnenbrand davontragen. Die Sonne ist auch ein Stern – der persönliche Stern unseres Planetensystems. Viele Menschen, besonders Frauen, können zwar den Einfluß des Mondes fühlen, der die Gezeiten kontroliert, aber da die anderen Sterne so unermäßlich weit weg liegen, sind sich die meisten nicht der vitalen Energie bewußt, die von dorther zu uns strahlt. Ein großer Teil der taoistischer Wissenschaften und Techniken beschäftigt sich mit der Aufnahme und Kultivierung dieser zusätzlichen Energien.

Die Energie der menschlichen Ebene oder

die Energie der kosmischen Teilchen

Die zweite Kraft in der Natur ist die Energie der menschlichen Ebene oder die Energie der kosmischen Teilchen. Die kosmischen Teilchen sind Bestandteil der im Raum umherschwebenden Urkraft. Die Lichtpartikel sind die kleinsten unter ihnen. Andere Teilchen entstanden durch die Explosion von Sternen, die am Ende ihres Lebenzyklus angekommen waren und nun als sehr feine Partikel durch den Raum schweben. Die starke Anziehungskraft, die von Erde und Mond geschaffen wird, zieht viele dieser Partikel an.  Sie schweben als innerstellare Staub durch die Erdatmosphäre und werden schließlich zur oberster Bodenschicht.

Die Taoisten glaben, das menschliche Muskeln aus diesem kosmischen Staub entsteht. Die Kraft der kosmischen Teilchen erreicht ihre höchste Form, wenn der Mensch diese Energie einatmet, um seine Organe, Drüsen und Sinne zu nähren. Besonders gut gelingt das während der Meditation.

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August 25th, 2009 | No Comments »

Qi – auch C`hi, Chi  oder Ki (japanisch ausgesprochen)  geschrieben – ist die unsichtbare Lebenskraft, der kosmische Atem oder die Vitalkraft, die alles unter der Sonne nährt und durchdringt, sogar die Sonne selbst. Vielleicht können wir es als eine elektromagnetische Kraft verstehen. In Menschen ist diese Kraft nicht sichtbar, doch kann sie gefühlt und in ihrer Wirkung auf den Körper wahrgenommen werden. Chi fließt in unserem Körper auf miteinander verbundenen Bahnen oder Kanälen, die in der chinesischen Medizin Meridiane genannt werden. Dieser Energie Fluß aktiviert alle Vorgänge in unserem Körper. Zusätzlich zu dem pränatalen Qi, das wir bei der Geburt von unseren Eltern mitbekommen, bildet sich Qi normalerweise durch Atmung und Nahrung. Wer jedoch in den Übungen des Tao Yoga ausgebildet wird, lernt mit hilfe von verstärkter Aufmerksamkeit, Qi durch Augen, Fingerspitzen, Zehenspitzen, Perineum (Damm) und die gesamte Hautoberfläche aufzunehmen.
Charakteristisch für Qi ist, daß es einmal als Welle, einmal als Teilchen erscheint und sich von Schwingungen in Materie umwandeln kann (und umgekehrt). Qi ist alles beides, Materie und Energie. Qi ist in ständiger Bewegung, Ausdehnung und Zusammenziehung begriffen.
Neben vielen anderen Eigenschaften kontroliert Qi den Geist und den Willen. Es wird so ziemlich alles machen, was Sie wollen und dorthin gehen, wo Sie es hin lenken. In erster Linie will Qi für uns verfügbar sein und uns helfen, zu leben und zu lieben.
Wird Qi nicht reguliert, kann es aus der Kontrole geraten und den Körper schaden zufügen. Wenn Qi nicht fließen kann, sich staut oder sehr heiß, kalt oder schwach wird, kann das zu schweren Krankheiten führen.
Gutes Qi fließt richtig, schlechtes Qi stagniert. Leben ist Bewegung, Veränderung und Spontaneität:  Tod ist Unveräderlichkeit und Starre.
Wie Gold und Diamanten hat Chi viele verschiedene Feinheitsgrade, von grob zu fein bis ätherisch. Das gröbste Qi bildet die Materie. Eine weitere Form fließt außerhalb der Kanäle und auf der Oberfläche des Körpers, um diesen vor Krankheiten zu schützen. Unser Geist und die empfindlichen Systeme des Körpers werden von einer sehr verfeinerten Form des Qi genährt. Der Körper bildet sich aus einer verdichteten Mischung der Energien des Universums (Yang) und der Erde (Yin).
Qi zeigt sich in vielen Formen. Das wertvollste Qi ist die Muttermilch.

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August 25th, 2009 | No Comments »

Alle Wesen tragen das ruhende Yin

und umfassen das bewegende Yang.

Der vermittelnde Lebensodem

bewirkt die harmonische Vereinigung.

LAOTSE

Yin und Yang sind die beiden großen Energie Pole, die aus dem Ur – Chi entstanden sind, um alle Materie, den Menschlichen Körper eingeschlossen, zu bilden. Damit Chi in Körper beschrieben und beurteilt werden kann, ist die Unterscheidung notwendig, ob es Yin oder Yang ist.
Yin wird ausgedruckt als emotional, passiv, empfangend, leer, cerebral, innerlich, träge, kalt, dunkel, ruhend, und als Wasser, Nacht, Erde, und Mond. Yin ist die Kraft, die zusammenzieht, nach unten und nach innen fließt. Yin ist tief in Körper versteckt. Die Substanz der Inteligenz ist Yin.
Das Yang drückt sich aus als schöpferisch, voll, activ, heiß, äußerlich und als Tag, Bewegung, Feuer, Himmel und Sonne. Yang dehnt sich aus und fließt nach oben und außen. Yang ist an der Oberfläche und sichtbar. Yang ist der Ausdruck der Inteligenz.

Obwohl von gegensätzlicher Natur sind sie keine getrennten Kräfte. Sie existieren nur in Beziehung zueinander und haben einen ständigen Einfluß aufeinander. Jedes enthält den Samen des anderen und entwickelt sich, um schließlich das Andere zu werden. Sie sind wie ein Stab-Magnet mit seinen gegensätzlichen Polen. Taoisten beschreiben alles nach den Verhältnis oder dem Grad von Yin und Yang.

Der Mensch wurde in einem harmonischen Gleichgewicht dieser beiden Kräfte geschaffen. Er kann lange und gesund leben, wenn er diese Kräfte in Harmonie erhält.Perfekte Harmonie bedeutet gute Gesundheit.

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